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Europa-25-Flagge
Anton Schaefer

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Seite 37


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Der Name EUROPA?
Unionsmitgliedstaaten
Europaeische Gemeinschaft
Verfassungsvertrag
Sprachenfrage
Europaeische Akte
Organe
Rechtsakte
Unionsbuergerschaft
Diskriminierungsverbot
Subsidiaritaet
Verhaeltnismaessigkeit
Binnenmarkt
Landwirtschaft
Warenverkehr
Arbeitnehmerfreizuegigkeit Niederlassungsfreiheit
Dienstleistungsfreiheit
Kapitalverkehrsfreiheit
Zahlungsverkehrsfreiheit Energie
Umwelt
Verkehr
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Die folgende Liste enthaelt einige der gebraeuchlichsten Abkuerzungen im Bereich des Europarechts und der EU. Die Liste ist nicht vollstaendig und enthaelt auch Abkuerzungen, die nicht auf diesen Internetseiten verwendet werden.
Die in diesen Internetseiten verwendeten Abkuerzungen sind als Link blau unterstrichen und koennen als Verweisung verwendet werden.

Falls Sie Interesse an bedeutenden Foerderern der europaeischen Einigung haben, klicken sie bitte hier.

Einige Bezeichnungen wurden doppelt aufgenommen. In der gewoehnlichen deutschen Verwendung und in der ueblichen europaweiten Verwendung (meist franzoesisch oder englisch).

Fuer weitere Informationen siehe auch die Zeittafel von 1920 bis 2005 und das von Harald Kipp im Bechtermuenzverlag erschienene Werk »Lexikon der europaeischen Abkuerzungen«.


A

AccordinoVertrag ueber praeferentiellen Gueteraustausch zwischen Suedtirol-Trention (Italien) und Tirol und Vorarlberg (Oesterreich) vom 12.5.1949.
ABl.Amtsblatt der Europaeischen Union
AdRAusschuss der RegionenAKP-StaatenDer EU assoziierte Staaten aus Afrika, dem karibischen und dem pazifischen Raum
ASEANOrganisation der suedostasiatischen Staaten (Association of South East Asian Nations)AstVAusschuss der staendigen Vertreter der Unionsmitgliedstaaten bei der EU
Atlantikpaktsiehe NATO
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B

BENELUX1948 gegruendete Zollunion zwischen Belgien, den Niederlanden und LuxemburgBRDBundesrepublik Deutschland (ohne Ostzone - DDR)
BIPBruttoinlandsproduktBSPBruttosozialprodukt
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C

CEDEFOPEuropaeisches Zentrum fuer die Foerderung der BerufsfortbildungCOREPEREAusschuss der staendigen Vertreter der Unionsmitgliedstaaten bei der EU
COREUEin eigenes Informationsnetz an das die Aussenaemter der EU-Mitgliedstaaten angeschlossen sind und mit dem sie vertrauliche Mitteilungen austauschen koennen.
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D

DDRDeutsche Demokratische Republik (Ostzone) des sowjetisch besetzten ehemailgen Deutschen Reiches»Dritte Macht«Gedanke zu Beginn der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts, Europa (Vereinigte Staaten von Europa) als »Dritte Macht« zwischen den USA und der Sowjetunion zu etablieren und einen Ausgleich zwischen den Supermaechten zu schaffen.
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E

EuGVÜEuropaeisches Gerichtsstands- und Vollstreckungsuebereinkommen vom 27.9.1968EuGVVoEuropaeische Gerichtsstand- und Vollstreckungsverordnung
EAGEuropaeische Atomgemeinschaft
EAGFLEuropaeischer Ausrichtungs- und Garantiefonds fuer die LandwirtschaftEBDDEuropaeische Beobachtungsstelle fuer Drogen
EBRDEuropaeische Bank fuer Wiederaufbau und EntwicklungEBWEEuropaeische Bank fuer Wiederaufbau und Entwicklung
ECHOAmt fuer humanitaere Hilfe der Europaeischen Kommission (European Commission Humanitarian Office)ECUEuropaeische Waehrungseinheit (European Currency Unit). Verrechnungseinheit fuer Transferleistungen zwischen den Unionsmitgliedstaaten und der EU vor der Einfuehrung des Euro. Davor galt die Europaeische Rechnungseinheit (ERE).
EEErneuerbare Energien
EEAEinheitliche Europaeische AkteEEFEuropaeischer Entwicklungsfonds
EFREEuropaeischer Fonds fuer regionale EntwicklungEFTAEuropaeische Freihandelszone (European Free Trade Association
EFWZEuropaeischer Fonds fuer waehrungspolitische ZusammenarbeitEGEuropaeische Wirtschaftsgemeinschaft. Seit 1993 wird diese nur noch als Europaeische Gemeinschaft bezeichnet.
EGKSEuropaeische Gemeinschaft fuer Kohle und Stahl. Gegruendet 1951, Aufgeloest 2002.EGBEuropaeischer Gewerkschaftsbund
EGVVertrag ueber die Gruendung der Europaeischen (Wirtschafts-)Gemeinschaft (1957)EIBEuropaeische Investitionsbank
EIFEuropaeischer InvestitionsfondsEMRKEuropaeische Menschenrechtskonvention. Der Europarat beschloss am 4.11.1950 in Rom, in Anlehnung an die UNO Menschenrechtserklaerung von 1948, die Europaeische Konvention der Menschenrechte und Grundfreiheiten. 15 europaeische Staaten unterzeichnen diese sofort.
EPEuropaeisches Parlament
EPZEuropaeische Politische Zusammenarbeit. 1972 begonnen.ESZBEuropaeisches System der Zentralbanken
EREuropaeischer RatEREEuropaeische Rechnungseinheit
ESFEuropaeischer SozialfondsESVPEuropaeische Sicherheits- und Verteidigungspolitik
EGBEuropaeischer Gewerkschaftsbund (European Trade Union Confederation) EUEuropaeische Union. Gegruendet 1993 mit derm Vertrag von Maastricht.
EuGHGerichtshof der Europaeischen Gemeinschaft / Europaeischen UnionEURATOMEuropaeische Atomgemeinschaft. Gegruendet 1957.
EUMCEU-Militaerausschuss. Zusammengesetzt aus den Generalstabchefs der Mitgliedstaaten, vertreten durch militaerische Delegierte. Der EUMC beraet das PSK militaerisch durch abgegebene Empfehlungen. Er legt fuer den EUMS die Leitlinien vorEUMSEU-Militaerstab. Zusammengesetzt aus Vertretern der Streitkraefte der Mitgliedstaaten. Hier sammelt sich der militaerische "Sachverstand" und es werden strategisch-militaerische Loesungen erarbeitet.
EuroJustEuropaeische Stelle fuer justizielle ZusammenarbeitEuropa-Union1947 gegruendete Vereinigung verschiedener Pro-Europa-Gruppen.
EUROPOLEuropaeisches Polizeiamt
EuRHRechnungshof der Europaeischen GemeinschaftenEURO-ZoneDer Bereich umfasst die Mitgliedstaaten, welche den EURO als Gemeinschaftswaehrung eingefuehrt haben und alleiniges Zahlungsmittel verwenden.
Europa-KollegDas Europa-Kolleg in Bruegge (Belgien) wurde am 20.9.1949 eroeffnet. Es dient der wissenschaftlichen Lehre und Forschung ueber gemeineuropaeische Probleme. Es steht seit 1951 unter dem Protektorat des Europarates.
EuroparatDie Satzung des Europarates wurde am 5.5.1949 von den Vertretern Belgiens, Daenemarks, Frankreichs, Irlands, Italiens, Luxemburgs, den Niederlanden, Norwegens, Schwedens und des Vereinigten Koenigreichs in London unterzeichnen (offizielles Gruendungsdatum). Das Statut trat am 3.8.1949 in Kraft. Der Europarat war von vielen als Vorstufe fuer die »Vereinigten Staaten von Europa« gesehen worden. Konnte diese Entwicklung jedoch nicht fortsetzen.EuropatagDer 9. Mai jeden Jahres wird als Europatag gefeiert. Am 9.5.1950 stellte der damalige franzoesische Aussenminister Robert Schuman einen Plan fuer eine Zusammenlegung der deutsch - franzoesischen Stahl- und Kohleaufsicht im Rahmen einer supranationalen Behoerde vor. Der Grundstein fuer die europaeische Integration
EUR-6Europaeische Gemeinschaft mit den sechs Gruendungsmitgliedern (1951 bis 1973)EUR-9Europaeische Gemeinschaft mit den sechs Gruendungsmitgliedern und den ersten drei neu hinzugetretenen Mitgliedstaaten (1973 bis 1980)
EUR-10Europaeische Gemeinschaft nach der zweiten Erweiterungsgrunde (1980 bis 1986)EUR-12Europaeische Gemeinschaft nach der dritten Erweiterungsgrunde (1986 bis 1995)
EUR-15Europaeische Gemeinschaft nach der vierten Erweiterungsgrunde (1995 bis 2004)EUR-25 (auch EUR-15 + 10)Europaeische Gemeinschaft nach der fuenften Erweiterungsgrunde (ab 2004)
EUR-27Europaeische Gemeinschaft nach der geplanten sechsten Erweiterungsgrunde ab 2007EZBEuropaeische Zentralbank
EWFEuropaeischer WaehrungsfondsEWGEuropaeische Wirtschaftsgemeinschaft (nun EG)
EUVVertrag ueber die Gruendung der Europaeischen Union (1995)
EWIEuropaeisches WaehrungsinstitutEWREuropaeischer Wirtschaftsraum (aus der Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen EFTA und EG 1994 hervorgegangen).
EWSEuropaeisches Waehrungssystem
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G

GAPGemeinsame AgrarpolitikGASPGemeinsame Aussen- und Sicherheitspolitik
GATTAllgemeines internationales Zoll- und Handelsabkommen (General Agreement on Tariffs and Trade). Gegruendet 1947. Nun Teil der WTOGFSGemeinsame Forschungsstelle
EGBEuropaeischer Gewerkschaftsbund GKGerichtliche Kammern. Sondereinrichtung des EuGH zur dessen Entlastung
GHPGesamthaushaltsplan der Europaeischen UnionGUSGemeinschaft Unabhaengiger Staaten. Loser Zusammenschluss von ehemaligen sowjetischen Teilrepubliken. 1991 von Russland, Weissrussland und der Ukraine gegruendet
Grundfreiheitenwirtschaftliche Freiheiten, die fuer das Funktionieren des Gemeinsamen Marktes unbedingt notwendig sind.
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I

IntegrationDer weitergehende und immer engere Zusammenschluss der europaeischen Voelker durch wirtschaftliche, politische, soziale, kulturelle etc. Verbindungen und Verflechtungen.
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K

KOMKommission der Europaeischen GemeinschaftenKSZEKonferenz fuer Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. 1971 gegruendet. Heute OSZE
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L

LGVÜLuganer Uebereinkommen ueber Gerichtsstand und Vollstreckung von Gerichtsurteilen der EFTA-Staaten
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M

MdEPMitglied des Europaeischen Parlaments. Gewaehlter Abgeordneter.MSUnionsmitgliedstaat(en)
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N

NATONordatlantikpakt (North Atlantik Treaty Organization). 1941 von Winston Churchill angeregt.NAFTANordamerikanische Freihandelszone (Kanada, Mexiko, USA). 1990 gegruendet.
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O

OECDOrganisation fuer wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organization for Economic Cooperation and Development)OSZEOrganisation fuer Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. 1994 aus der KSZE entstanden.
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P

PJZSPolizeiliche und jutizielle Zusammenarbeit in StrafsachenPSKPolitisches- und Sicherheitspolitisches Komitee
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R

RHRechnungshof der Europaeischen GemeinschaftenRs.Rechtssache beim EuGH oder dem europaeischen Gericht erster Instanz
RLRichtlinie
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S

Slg.Sammlung der Rechtsfaelle beim EuGH nach Urteilsfaellung geordnet
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T

TENTranseuropaeische Netze fuer Energie, Telekommunikation oder Verkehr.
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U

UBUnionsbuergerUEFUnion Europaeischer Foederalisten
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V

VEVerpflichtungsermaechtigungVVVerfassungsvertrag
VOVerordnung
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W

WEUWesteuropaeische Union. Verteidigungsbuendniss 1947 aus dem Vertrag von Duenkirchen / der Westunion entstanden.WTOWelthandelsorganisation. Gegruendet 1994. Hervorgegangen aus dem GATT 1947
WSAWirtschafts- und Sozialausschuss der EGWWUWirtschafts- und Waehrungsunion



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Aktualisiert am 14.04.2007
Erstellt: 01.12.2004